Schönheit

Sie haben's getan: 11 Promis mit einer Haartransplantation

Medical Director Dr. Hans-Georg Dauer

Juni 6, 2022

Kein Zweifel: Wer im Rampenlicht steht, will sich wohl in seiner Haut fühlen. Doch zum Wohlfühlen gehören weit mehr als nur stylische Outfits. Auch die Frisur muss stimmen. Doch was, wenn sie das nicht tut? Was, wenn kahle Stellen und Geheimratsecken am Selbstbewusstsein nagen?

Dieses Problem kennen Promis nur zu gut – vom Fussballer über den Politiker bis hin zum Rockstar. Ständig hadern sie mit ihrem lichten Haar. Denn ganz ehrlich, wer will schon ständig Paparazzi-Bilder von seinen Haarproblemen in den Klatschmagazinen sehen? Kein Wunder, dass viele Stars nur eine Lösung in Betracht ziehen – die Haartransplantation.

Ob Nationalspieler, Sänger oder Schauspieler – sie alle kaschieren ihre verhassten kahlen Stellen mithilfe einer Haarverpflanzung. Und die Mühe zahlt sich aus. Die Vorher-Nacher-Bilder in den Zeitungen und Magazinen sind der beste Beweis. Denn dort, wo vor wenigen Monaten nach unschöne Lücken klafften, befindet sich nun umwerfend volles Haar.

Ach, übrigens: Nicht nur männliche Promis lassen sich Haare transplantieren. Auch weibliche Promis nehmen die Haartransplantation dankbar an. Denn gerade als Frau im Rampenlicht ist dichtes und kräftiges Haar inzwischen unverzichtbar.

Neugierig, welche Stars und Sternchen bei ihrer Haarpracht nachgeholfen haben? Dann bleib unbedingt dran. Wir stellen dir 11 Promis vor, die sich die Macht der Haartransplantation zunutze gemacht haben.

Warum kommt es eigentlich zu Haarausfall?

Entwischen uns ein, zwei Haare pro Tag, ist das noch lange kein Haarausfall. Das ist völlig normal. Grund zur Sorge besteht erst, wenn wir uns täglich von mehr als 100 Haaren verabschieden müssen. In diesem Fall diagnostiziert der Fachmann eine sogenannte Alopezie. Aber wie wird so eine Alopezie überhaupt ausgelöst?

Erblich bedingter Haarausfall

Die Ursache Nummer 1 für Haarverlust ist die Genetik. Der Schönheitsmakel ist bereits genetisch vorherbestimmt. Wenn dem so ist, sprechen wir von erblich bedingtem Haarausfall oder androgenetischer Alopezie.

Und dieser erblich bedingte Haarausfall tritt gar nicht einmal so selten auf. Im Gegenteil: Fast jeder 2. Mann und jede 4. Frau ist betroffen.

Impuls für den Haarverlust sind hypersensible Haarwurzeln. Sie vertragen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) nicht. Kommen sie mit ihm in Berührung, wehren sie sich. Die Folge: Wir verlieren Haare.

Als Behandlungsformen schlagen Experten immer wieder die Eigenblutbehandlung vor. Denn schon wenige Milliliter des eigenen Blutes sollen das eingerostete Haarwachstum neu beleben. Eine weitere Option ist die Haartransplantation. Hier füllt der verantwortliche Chirurg die kahlen Stellen auf der Kopfhaut mit kräftigem Spenderhaar auf.

Kreisrunder Haarausfall

Etwa 2 Prozent der Bevölkerung klagen über kreisrunden Haarausfall, den man in der Fachsprache als Alopecia areata bezeichnet. Hierbei entstehen plötzlich kreisrunde kahle Partien im Kopf- und Barthaar in der Grösse einer Münze.

Als Ursache für den kreisrunden Haarverlust sehen Experten eine Autoimmunreaktion. Unser Körper zieht sozusagen gegen sich selbst in den Krieg. Und dabei bekämpft er leider auch seine gesunden Haarzellen. Vielversprechende Therapieansätze gibt es dagegen bislang leider nicht.

Hormonell bedingter Haarausfall

Nicht selten haben bei Haarausfall auch die Hormone ihre Finger im Spiel. Nicht ohne Grund gehen uns speziell in hormonellen Ausnahmesituationen wie während der Periode, in der Menopause oder nach der Geburt Haare verloren.

Der Grund für den Haarverlust: Unsere Hormone befinden sich in einem Ausnahmezustand. Sie sind weit vom hormonellen Gleichgewicht entfernt. Und je stärker das hormonelle Ungleichgewicht im Körper, desto schneller treten Nebenwirkungen wie zum Beispiel Haarausfall auf.

Die gute Nachricht: Sobald die Hormone wieder in ihre Balance zurückfinden, pendelt sich das Haarwachstum meist von selbst wieder ein. Falls nicht, verschreibt der Gynäkologe unterstützende Hormonpräparate.

Diffuser Haarausfall

Hier ein paar Haare weniger, da eine kahle Stelle, dort eine Geheimratsecke – manchmal macht der Haarausfall, wonach ihm gerade ist. Ein bestimmtes Muster ist nicht erkennbar. In diesem Fall ist von diffusem Haarausfall die Rede.

Die Ursachen für den diffusen Haarverlust könnten vielfältiger kaum sein. Sie reichen von Mangelerscheinungen wie Eisenmangel über chronischen Stress bis hin zu Infektionen und Hauterkrankungen.

Das Erfreuliche: Sobald wir aktiv gegen die Ursache wie Stress oder Mangelernährung vorgehen, löst sich das haarige Problem für gewöhnlich von selbst.

Schon gewusst? Fast jeder hat im Laufe seines Lebens mindestens einmal mit diffusem Haarausfall zu tun.

Haartransplantation - Wie gut funktioniert sie wirklich?

Wer genug von Minoxidil-Shampoos, peniblen Ernährungsplänen und Strickmützen hat, denkt über eine Haartransplantation nach. Zurecht, schliesslich gilt sie als die einzige dauerhafte Lösung gegen Alopezie. Langfristig sorgt sie für kräftiges und volles Haar.

Aber was ist mit der Natürlichkeit? Merkt man mir den Eingriff denn nicht an? Keine Sorge, eine professionell durchgeführte Haartransplantation ist für Dritte unsichtbar. Sind die Transplantate am Haaransatz exakt entlang der natürlichen Haarlinie des Patienten verpflanzt, wirken sie wie Originalhaar. Gerade am Haupthaar merkt man keinen Unterschied zum Original.

Ist eine Haartransplantation dauerhaft?

Der grösste Trumpf der Haartransplantation ist ihre Haltbarkeit. Sobald die Transplantate eins mit der Kopfhaut werden, bleiben sie im Haarkleid fest verankert. Sie gehen nicht mehr verloren.

Bei Alopezie-Präparaten mit Minoxidil oder Finasterid ist es anders. Sie wirken nur so lange, wie wir sie anwenden. Stoppen wir die Anwendung, nimmt die Alopezie wieder Fahrt auf.

So läuft eine Haartransplantation ab

Eine der beliebtesten Transplantationsmethoden ist die FUE Methode, auch FUT-Haartransplantation genannt. Fachleute aus aller Welt loben ihre aussergewöhnlich hohe Präzision.

Im ersten Schritt wählt der Mediziner Spenderhaar aus. Meist bezieht er dieses vom Hinterkopf des Patienten. Hier lassen sich die Haarwurzeln nämlich nichts vom Haarausfall-Hormon DHT anhaben. Nach der Entnahme legt er das Spenderhaar in einer Nährstofflösung ab, wo es weiterhin mit wichtigen Mineralstoffen versorgt wird. Dann sind später die Überlebenschancen höher.

In der Zwischenzeit widmet sich der Chirurg dem Empfängerbereich. Mit einer hauchdünnen Klinge aus Stahl oder Saphir legt er winzig kleine Kanäle in den lichten Partien der Kopfhaut frei. Diese sollen später dem Spenderhaar als Zuhause dienen.

Im nächsten Schritt setzt er die einzelnen Haarfollikel nach und nach in die Kanäle ein. Hier ist höchste Sorgfalt angebracht – insbesondere am Haaransatz des Haupthaars. Denn nur, wenn sich die Follikel schön entlang der Haarlinie bewegen, ist ein natürliches Ergebnis garantiert.

Dann ist die Haarverpflanzung beendet. Auf das finale Ergebnis aber muss der Patient noch etwas länger warten. Erst 9 bis 12 Monate später darf er sich über seine volle Haarpracht freuen. Endlich sind die lichten Haarteile dauerhaft verschwunden.

Übrigens: Wenn du noch auf der Suche nach dem passenden Haarmediziner in der Schweiz bist, dann können wir dir Hair & Skin empfehlen. Ob in Zürich, Luzern oder Basel – im ganzen Land sind unsere Transplantationsspezialisten verteilt. Gerne stehen sie dir mit ihrer jahrelangen Erfahrung und ihrem ausserordentlichem Fingerspitzengefühl zur Seite.

Was kostet eine Haartransplantation?

Der Preis für eine Haartransplantation lässt sich nie pauschal bestimmen. Er ist bei jedem Patienten anders. Der Grund: Jeder benötigt unterschiedlich viele Grafts für sein persönliches Wunschergebnis.

Aber keine Sorge: Das Finanzielle klären wir ganz entspannt bei einem ersten Beratungsgespräch. Denn sobald sich unsere Experten ein Bild vom Zustand deiner Haare gemacht haben, können sie dir innerhalb kürzester Zeit einen Kostenplan aufstellen. Dann weisst du genau, welche Kosten auf dich zukommen.

Real Talk - 11 Promis, die bereits eine Haarverpflanzung hatten

Jetzt wird es ernst. Lass uns über alle Promis sprechen, die bei ihrem vollen Haar mit einer Transplantation nachgeholfen haben – von Fussballspielern über Politiker bis hin zu Musiklegenden. Hier sind unsere Top 11.

Xherdan Shaqiri

Der Nati-Spieler macht meistens mit seiner guten Laune und seinen atemberaubenden Übersteigern Schlagzeilen. Doch 2019 schaffte es noch eine weitere Headline in die Hochglanzmagazine: Xherdan Shaqiri hat sich einer Haartransplantation unterzogen.

Beim renommierten Düsseldorfer Beauty Doc Dr. Malte Villnow hat sich der Schweizer seine Haarpracht aufpolieren lassen.

Wayne Rooney

Selbst der Rekordschütze der englischen Fussballnationalmannschaft hat mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Seine Glatze ist ihm ein Dorn im Auge. So beschliesst der Stürmerstar aus Liverpool im Jahr 2011, sich mit einer Haartransplantation gegen den Kahlschlag zur Wehr zu setzen.

Ludovic Magnin

Und noch ein ehemaliger Schweizer Nati-Spieler hat es getan – Ludovic Magnin. Für eine volle Haarpracht lässt er sich Spenderhaare verpflanzen. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Das schüttere Haar hat sich in einen sichtbar kräftigeren und vitaleren Schopf verwandelt.

Christian Lindner

Nicht nur im Profisport, auch in der Politik ist die Haartransplantation angekommen. Kein Geringerer als Christian Lindner hat sich seine lichten Stellen verdichten lassen. Damit ist er der erste deutsche Politiker, der sich öffentlich zu dem Eingriff bekennt.

Elton John

Selbst Musiklegenden sind nicht vor Haarverlust gefeit. Elton John ist der beste Beweis. Seit Anfang 30 hat der Superstar mit schütterem Haar zu kämpfen. Irgendwann ist er es leid. Seine Lösung: die Haartransplantation. Und der Eingriff hat sich gelohnt. Seither überzeugt Elton John auf der Bühne neben seiner Gänsehautstimme genauso mit seinem dichten Schopf.

Benedikt Höwedes

Es geht weiter mit der Fussballwelt. Auch Benedikt Höwedes geht den Schritt der Haartransplantation. Sein Impuls: Als sich der deutsche Nationalspieler bei der WM 2014 gegen die USA spielen sieht, ist er schockiert. Sein Haaransatz ist in den letzten Jahren ganz schön dünn geworden. Höchste Zeit, etwas zu ändern.

Kim Gloss

Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit einem weiblichen Promi? Kim Gloss reiht sich ebenfalls in die Liste der berühmten Transplantations-Fälle. Das deutsche TV-Sternchen kann sich einfach nicht mit ihrer hohen Stirn anfreunden. Sie wünscht sich einen tieferen Haaransatz. Gesagt, getan. Nach ihrem Besuch beim Transplantationsexperten sitzt das Haar endlich wieder da, wo es hingehört.

Elon Musk

Der Tesla-Boss ist nicht nur für seinen Reichtum bekannt. Auch mit seinem vollen Schopf macht er von sich reden. Doch das war nicht immer so. Noch vor ein paar Jahren waren seine Geheimratsecken kaum zu übersehen. Verständlich, dass er den kleinen Schönheitsmakel mit einer Haarverpflanzung beheben lässt. Angeblich soll er 20’000 bis 30’000 Dollar in seine Frisur gesteckt haben.

Aber kein Grund zur Panik: Nicht jede Haartransplantation ist so teuer wie bei Elon Musk. Bei Hair & Skin geht es deutlich günstiger.

Christoph Metzelder

Und schon wieder tauchen wir in die deutsche Fussballwelt ein. Auch Christoph Metzelder hat bei seiner Haarpracht ein klein wenig nachgebessert. Seine Begründung für den achtstündigen Eingriff: Glatze steht ihm nicht.

Tom Hanks

In Hollywood, dem Sammelplatz der Reichen und Schönen, erfreut sich die Haartransplantation natürlich auch grosser Beliebtheit. Man munkelt zum Beispiel, dass Tom Hanks bei seiner vollen Frisur nachgeholfen haben soll. Offiziell bestätigen will der Filmstar die Vermutung jedoch nicht. Das bleibt sein kleines Geheimnis.

Gordon Ramsay

Am Herd will Mann natürlich auch gut aussehen – vor allem, wenn die halbe Welt zusieht. Kein Wunder also, dass Gordon Ramsay "Ja" zur Haartransplantation gesagt hat. Schliesslich hat der britische TV-Koch panische Angst vor einer Glatze.

Volles Haar für jedermann

Ob Hollywood-Star, Fernsehkoch, Profisportler oder Normalo – eines haben alle gemeinsam. Sie wollen sich wohl in ihrer Haut fühlen. Und wie ginge das besser als mit gesundem, glänzendem und kräftigem Haar? So ist die Haartransplantation kein Privileg für Privilegierte, sondern ein Privileg für jedermann.

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