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Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall: Ursachen, Symptome & Therapie

Medical Director Dr. Hans-Georg Dauer

Januar 20, 2022

Kennst du schon den grössten Feind unserer Haarpracht? Androgenetische Alopezie nennt er sich, auch bekannt als erblich bedingter Haarausfall.

Und dieser Haarfeind Nummer 1 schleicht sich gar nicht einmal so selten an unser Haupt heran. Im Gegenteil: Ganze 80 Prozent aller Männer und jede zweite Frau sind vom erblich bedingten Haarausfall betroffen.

Hat er uns einmal erwischt, lässt er uns nicht mehr so schnell los. Oft sucht er uns schon in jungen Jahren heim. Mit Geheimratsecken kündigt er sein Vorhaben an. Doch dabei bleibt es meist nicht. Schleichend zieht sich der Haarverlust bis zum Scheitel und Hinterkopf. Im Worst Case hinterlässt er uns einen auffälligen Haarkranz.

Aber was hat es eigentlich mit dem Haarfeind Nummer 1 auf sich? Warum schlägt er zu und wie lässt er sich wieder vertreiben?

Wie lässt sich erblicher bedingter Haarausfall diagnostizieren?

Erblich bedingter Haarverlust oder kein erblich bedingter Haarverlust – das ist hier die Frage. Und es gibt nur einen, der sie zuverlässig beantworten kann – der Dermatologe.

Zunächst findet eine Anamnese statt. Der Hautarzt macht sich ein Bild von den Symptomen des Patienten, um die Ursachen und den weiteren Verlauf des Haarausfalls besser beurteilen zu können. Im Fokus steht dabei der familiäre Hintergrund. Liegt die androgenetische Alopezie in der Familie?

Anschliessend entnimmt dir der Mediziner Blut, um deine Eisen-, Leber-, Zink-, Nieren- und Schilddrüsenwerte zu überprüfen. Bei Frauen ermittelt er zusätzlich den Testosteronwert. So kann er Mangelerscheinungen und Schilddrüsenerkrankungen als Haarausfall-Ursachen ausschliessen.

Doch woher weiss der Dermatologe nun, dass es sich genau um erblichen Haarausfall und nicht um kreisrunden oder diffusen Haarausfall handelt? Hierfür kann er aus diesen drei Untersuchungsmethoden schöpfen:

  • Ermittlung des Haargewichts: Die entnommenen Haare werden gewogen.
  • Histologie: Der Hautarzt entnimmt eine kleine Kopfhautprobe und untersucht die Haarfollikel unter dem Mikroskop.
  • Trichogramm: Die Wachstumsphasen der Haarwurzel werden ermittelt.

Das Hamilton-Norwood-Schema

Die Diagnose steht fest: Es ist erblich bedingter Haarverlust. Doch wie weit ist er bereits fortgeschritten und mit welchem Verlauf muss der Patient rechnen? Das alles verrät das sogenannte Hamilton-Norwood-Schema.

Das Hamilton-Norwood-Schema teilt den Haarverlust in 7 Stadien ein. Dürfen wir sie dir vorstellen?

  • Stadium 1: Das Kopfhaar ist noch voll und kräftig. Nur am frontalen Haaransatz lichtet es sich – meist an den Schläfenecken.
  • Stadium 2: Allmählich schwindet die Haardichte im Stirn- und Schläfenbereich. Die Geheimratsecken sind bereits leicht ausgeprägt., überschreiten aber noch nicht die ca. 2 cm breite Verbindungslinie am äusseren Gehörgang.
  • Stadium 3: Jetzt sind die Geheimratsecken bereits stärker zu sehen. Sie überschreiten die Verbindungslinie am äusseren Gehörgang und ziehen sich Richtung Hinterkopf.
  • Stadium 4: Der temporale und frontale Haarverlust schreitet weiter voran.
  • Stadium 5: Hinterkopf und Schläfe verlieren weiter an Fülle. So bildet sich langsam eine Hufeisenform. Scheitel und Schläfen sind nur noch durch einen schmalen Haarstreifen verbunden.
  • Stadium 6: Die kahlen Stellen im Scheitel- und Schläfenbereich verbinden sich. Inzwischen sind auch die Schädelseiten vom Haarausfall betroffen.
  • Stadium 7: Vom früheren Haarwuchs bleibt nur ein dünnes Haarband übrig, das von den Ohren rund um den Hinterkopf wandert. Bei schweren Verläufen schrumpft dieses Haarband auf bis zu 3 cm.

Erblich bedingter vs. diffuser vs. kreisrunder Haarausfall – was ist der Unterschied?

Haarausfall ist immer gleich Haarausfall? Keineswegs, er begegnet uns in verschiedenen Gestalten – und zwar:

  • diffuser Haarverlust: Ein bestimmtes Muster ist hier nicht zu beobachten. Das gesamte Haar dünnt aus. Die Ursachen für den Haarverlust könnten vielfältiger kaum sein. Von hormonellen Umstellungen über Mangelerscheinungen bis hin zur falschen Haarpflege kommt alles infrage.
  • kreisrunder Haarausfall: Es bilden sich einzelne kahle Partien, etwa münzgross. Hierbei handelt es sich um eine relativ seltene Form des Haarausfalls. Die Ursachen sind nicht genau bekannt. Experten gehen von einer Autoimmunreaktion des Körpers aus. Er richtet sich gegen sich selbst.
  • erblich bedingter Haarausfall: Er folgt einem bestimmten Muster. Zu Beginn lichten sich meist Scheitel und Schläfen, später der Hinterkopf. Auslöser sind ganz klar die Gene. Bei Männern tritt die androgenetische Alopezie häufig bereits in jungen Jahren auf, bei Frauen meist erst in den Wechseljahren.

Halten wir fest: Der grösste Unterschied zwischen der androgenetischen Alopezie und dem diffusem und kreisrundem Haarausfall ist der Verlauf. Der Haarverlust folgt einem ganz bestimmten Muster. Zudem ist die Ursache eindeutig geklärt. Die Genetik hat ihre Finger im Spiel. Bei den anderen Formen ist es nicht ganz so eindeutig. Verschiedene Faktoren kommen infrage.

Welche Ursachen hat die androgenetische Alopezie?

Schuld am erblich bedingten Haarausfall hat das Hormon DHT, auch bekannt als Dihydrotestosteron. Nicht umsonst bezeichnen wir es auch als das Haarausfall-Hormon.

Das Problem: Es liegt eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen DHT vor, eine Umwandlung von Testosteron. Sie vertragen die Androgene (Geschlechtshormone) nicht. Und genau diese übermepfindliche Reaktion auf das Sexualhormon wirbelt die natürlichen Wachstumsphasen der Haare durcheinander.

Genau genommen verkürzt das Hormon die Wachstumsphase der Haarfollikel. Kommen sie mit DHT in Kontakt, bilden sich allmählich die Blutgefässe zurück, die die Follikel mit überlebenswichtigen Nährstoffen versorgen. Und sobald die Nährstoffversorgung gekappt ist, verlieren die Haare an Kraft, Fülle und Vitalität. Sie werden dünner, feiner und fallen schliesslich aus.

Bei Frauen kommt eine weitere Annahme hinzu: Experten vermuten, dass im Falle einer androgenetischen Alopezie das Enzym Aromatase weniger im weiblichen Körper aktiv ist. Es befindet sich sozusagen im Ruhemodus.

Eigentlich hätte der weibliche Körper das Enzym aber dringend nötig. Schliesslich verwandelt es Testosteron in Östrogen um, also männliche Hormone in weibliche Hormone. Arbeitet es allerdings nur auf Sparflamme, sammelt sich ein Übermass an DHT in der Kopfhaut an, das Haarverlust begünstigt. Doch dem noch nicht genug: Durch die Ruhephase von Aromatase ist auch weniger Östrogen vorhanden, das bekanntlich vor Haarverlust schützt. So hat es unsere Haarpracht gleich doppelt schwer.

Erblich bedingter Haaurausfall – was hilft wirklich?

Ein Wundermittel gegen erblich bedingten Haarausfall muss leider erst erfunden werden. Er lässt sich zwar verzögern, aber noch nicht aufhalten. Warum sehen wir uns deine Möglichkeiten nicht in Ruhe an?

Hausmittel

  • Brennnessel: Ein echtes Kraftpaket – und so schön natürlich. Denn wusstest du, dass die Brennnessel reich an Magnesium, Natrium, Kalzium, Zink, Eisen und Phosphor ist? Selbst mit Vitamin A, B, C und D kann sie dienen.
  • Bier: Ein Prosit auf deine Haarwurzeln, aber bitte nicht im Glas, sondern im Shampoo. Verwöhne dein Haupt mit Vitamin B1, B2 und B6 sowie Folsäure, Niacin und Biotin.
  • Zwiebel: Nicht nur in der Pfanne, auch auf dem Kopf machen Zwiebeln eine gute Figur. Schliesslich regt die kleine Wunderknolle nachweislich die Durchblutung an. Und je stärker die Durchblutung der Kopfhaut, desto kräftiger das Haarwachstum.
  • Petersilie: Wie wäre es mit einem Nährstoffpaket von Mutter Natur? Ob als Shampoo oder Conditioner – Petersilie macht immer einen Topjob.
  • Kaffee: Richtig gehört, auch Kaffee ist ein echter Haar-Booster. Das Koffein fördert nämlich nicht nur die Durchblutung, sondern macht die Haarwurzeln auch noch empfänglicher für Nährstoffe und Vitamine – Jackpot.

Medikamente

Wie wäre es mit einer kleinen Anekdote? Denn wusstest du schon, dass die beiden wichtigsten Haarausfall-Mittel Minoxidil und Finasterid rein zufällig entdeckt wurden? Ursprünglich kamen sie ganz woanders zum Einsatz.

Finasterid wurde ursprünglich Patienten mit einer gutartigen Prostatavergrößerung verschrieben. Doch nun kommt der Clou: Bei der Behandlung machten die Ärzte eine überraschende Entdeckung: Durch das Finasterid verbesserte sich nachweislich der Haarwuchs. Warum sollte man es also nicht auch in der Haarmedizin verwenden? Gesagt, getan: Heute ist Finasterid für viele Alopezie-Patienten unverzichtbar.

Bei Minoxidil war es ähnlich. Ursprünglich wurde es zur Therapie von Bluthochdruck eingesetzt. Doch dann die erstaunliche Erkenntnis: Bei vielen Patienten verbesserte sich das Haarwachstum. Und das war die Geburtsstunde der minoxidilhaltigen Tinktur für Alopezie-Patienten. Inzwischen gibt es Minoxidil auch in anderen Formen. Von Shampoos bis hin zu Minoxidil-Kapseln ist alles dabei.

Übrigens: Mittlerweile sind Finasterid und Minoxidil nicht mehr die beiden einzigen medikamentösen Wunderwaffen gegen erblich bedingten Haarverlust. Auch Alfatradiol steht hoch im Kurs. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen bringt es den voranschreitenden Haarverlust vorzeitig zum Stillstand.

Doch Achtung: Medikamente gegen erblich bedingten Haarausfall sind nur eine temporäre Lösung. Sobald du die Präparate streichst, setzt sich der Haarverlust fort.

Eigenblutbehandlung

Lust auf ein blutiges Geheimrezept gegen Haarausfall? Keine Angst, wir reden hier nicht von einem Beauty Secret von Graf Dracula. Nein, es handelt sich um die Eigenblutbehandlung.

Du darfst den Namen wörtlich verstehen: Es geht hier schliesslich um dein eigenes Blut. Ganz genau, unsere Dermatologen entnehmen dir eine kleine Menge Blut. Anschliessend bereiten sie es in einer Zentrifuge auf. Hier separieren sie die Thrombozyten, die Zellkörper, vom Blutplasma. Übrig bleibt nichts weiter als kostbares plättchenreiches Plasma – eine Delikatesse für deine Haarwurzeln.

Jetzt muss dieses kostbare Plasma nur noch in deine Haarfollikel. Aber nichts leichter als das: Ruckzuck injizieren es dir unsere erfahrenen Hautärzte in die Kopfhaut. Spätestens jetzt ist das Plasma an der Reihe. Umgehend packt es seine Zauberkräfte aus und macht den müden Haarwurzeln Beine.

Jetzt brauchst du nur noch ein klein wenig Geduld. Gib deinem Schopf 6 bis 8 Wochen Zeit und staune über spürbar dichteres, kraftvolleres und frischeres Haar. Das Warten lohnt sich.

Special Tipp: Du wünschst dir ein umwerfendes Ergebnis? Dann empfehlen dir unsere Experten von HAIR & SKIN mehrere Eigenblutbehandlungen hintereinander. Mit 4 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen erlebst du bald dein haariges Wunder.

Haartransplantation

Du suchst nicht nach einer Lösung auf Zeit, du suchst nach einer Lösung für die Ewigkeit? Auch damit können wir dienen. Nach einer Haartransplantation von HAIR & SKIN musst du dir künftig nicht mehr den Kopf über deinen Kopf zerbrechen.

Wie können wir uns da nur so sicher sein? Ganz einfach: Haben sich die verpflanzten Haarwurzeln erst einmal richtig mit deiner Kopfhaut verwurzelt, gehen sie nicht mehr fort. Die Vitalität ist von Dauer. Ab sofort brauchst du keine Hausmittel, Medikamente und Ernährungspläne mehr.

Für ein grossartiges Ergebnis schwören unsere erfahrenen Mediziner auf die FUE Methode, die Follicular Unit Extraction. Seit vielen Jahren gilt sie als das Beste, was der Transplantationsmarkt zu bieten hat. Kein Wunder, die FUE ist nämlich nicht nur überaus präzise, sondern auch noch überaus schonend.

Das Erfolgsrezept der sanften Methode ist die Klinge. Sie ist so fein und schmal, dass sie nur minimale Spuren auf der Kopfhaut hinterlässt – keine tiefen Einschnitte und ernsthaften Verletzungen. Winzig kleine Kanäle in der Haut sind völlig genug.

Und je geringer das Verletzungsrisiko ausfällt, desto besser stehen die Genesungschancen. Du darfst erstaunlich viele Haarwurzeln dauerhaft in deiner Haarpracht begrüssen.

Der zweite grosse Trumpf der FUE Technik sind ihre bestechend natürlichen Ergebnisse. Wunderbar sanft und natürlich mischen sich die transplantierten Haarwurzeln ins Kopfhaar. Vom gefürchteten Fremdkörper-Effekt fehlt jede Spur. So bleibt die Haartransplantation dein kleines Geheimnis. Nach der Regenerationsphase bemerkt den Eingriff niemand mehr.

Und das kommt bei der FUE Haartransplantation auf dich zu:

Zuallererst brauchen unsere erfahrenen Chirurgen genug kräftiges Spenderhaar, um die lichten Stellen auf der Kopfhaut zu verdichten. Da kommt ihnen der Hinterkopf als gut bewachsenes Spenderareal gerade recht.

Sobald sie genügend geeignete Haarwurzeln entnommen haben, lagern sie sie in einer Nährstofflösung zwischen. So können sie auch ausserhalb der Kopfhaut bestens versorgt werden.

Im nächsten Schritt öffnet der Mediziner winzige Kanäle in der Kopfhaut mit einer feinen Klinge und setzt die eben entnommenen Haarwurzeln sorgfältig darin ein – eine nach der anderen.

Das kannst du dir gut vorstellen? Perfekt, dann freuen wir uns auf deine Anfrage.

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