Haarausfall

Die 10 wichtigsten Fragen - alles was du über eine Haartransplantation wissen musst

Medical Director Dr. Hans-Georg Dauer

November 28, 2022

Du wolltest schon immer alles Wichtige über eine Haartransplantation wissen? HAIR & SKIN beantwortet dir im folgenden Artikel die 10 wichtigsten Fragen.

Was genau wird bei einer Haartransplantation durchgeführt?

Bei einer Haartransplantation oder auch Haarverpflanzung entnimmt ein Arzt bzw. eine Ärztin gesunde Haarwurzeln vom Hinterkopf (Spenderbereich) des Patienten bzw. der Patientin und setzt sie in die betroffenen kahlen Stellen auf dem Kopf (Empfängerbereich) wieder ein. Eine Haartransplantation kann bei Haarausfall sowohl bei Männern als auch bei Frauen durchgeführt werden. Nachdem ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch durchgeführt wurde, wird am Transplantationstag der Spender- sowie Empfängerbereich lokal betäubt. Dann werden wie oben erwähnt aus dem Spenderbereich kleine Gruppen von Haaren (Grafts) entnommen und anschliessend einzeln in die betroffenen Stellen eingesetzt.

Je nach Person und individuellem Wunsch können unterschiedlich grosse Bereiche auf dem Kopf transplantiert werden. Möglich ist es, Geheimratsecken, Tonsur, Halbglatze und Vollglatze zu transplantieren. Je nach Grösse der zu transplantierenden Fläche variiert die Anzahl Grafts, die Länge der Operation sowie der Preis.

Welche Methoden gibt es?

Bei einer Haartransplantation unterscheidet man generell zwischen der FUE- und der FUT-Methode. Welche Behandlungsart für jemanden besser geeignet ist, wird während eines Beratungstermins analysiert. Die einzelnen Haarfollikeleinheiten werden entweder mikroskopisch aus einem Hautstreifen gewonnen (FUT-Methode) oder punktuell direkt aus der Kopfhaut entnommen (FUE-Methode).

Bei HAIR & SKIN wird lediglich die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) verwendet, welche die fortschrittlichste und gleichzeitig sorgfältigste Technik der Eigenhaartransplantation ist. Sie eignet sich vor allem für Frauen und Männer mit hormonell bedingtem, aber auch erblichem Haarausfall. Bei diesem minimalinvasiven Verfahren werden Haarfollikel am Hinterkopf einzeln entnommen und an den kahlen Stellen wieder eingesetzt. Diese Behandlungsweise ist maximal schonend und führt zu sehr guten Ergebnissen.
Die FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) dagegen entnimmt die Haare nicht einzeln aus dem Spenderbereich, sondern es wird ein Hautstreifen am Hinterkopf entnommen . Aus diesem Grund wird die FUT-Methode häufig als Strip- bzw. Streifen-Technik tituliert. Diese ist jedoch etwas veraltet und es wird meistens nach der FUE-Methode behandelt, da ein deutlich geringeres Risiko besteht, nach der Operation Narben davonzutragen. Der Vorteil der FUT-Methode ist jedoch, dass die Dauer der Behandlung kürzer ist und der Arzt mehr als eine Operation pro Tag durchführen kann.

Welche Risiken treten bei einer Haartransplantation auf?

Grundsätzlich ist eine Haartransplantation ein komplikationsarmes Verfahren. Wie bei jedem anderen Eingriff können aber auch bei einer Haartransplantation unerwünschte Nebenerscheinungen auftreten. Häufig zu beobachten sind beispielsweise Schwellungen und Rötungen nach der Behandlung. Sehr selten kommt es zu Entzündungsreaktionen im Entnahme- oder Empfängerbereich der Grafts oder zu einem Gewebstrauma im Spenderbereich (Shock Loss), welcher zu temporärem Haarausfall im Entnahmeumfeld oder kahle Stellen im Empfängerbereich, durch Nichtanwachsen der transplantierten Haare, führen kann. Eine Wiederholung der Behandlung ist in diesem Fall eine Massnahme zur Behandlung des Problems.

Gut zu wissen ist, dass eine Haartransplantation mittels FUE-Technik minimalinvasiv ist und unter lokaler Betäubung durchgeführt wird. Dadurch besteht weder ein Narkoserisiko, noch bleiben sichtbare Narben zurück. Auch wird aus diesem Grund das Infektionsrisiko minimal gehalten.

Was kostet eine Haartransplantation?

Jeder Mensch ist individuell und benötigt unterschiedlich viele Grafts (Haarwurzeln, aus denen bis zu vier Haare wachsen können), um zu einem optimalen Ergebnis zu gelangen. Die benötigte Anzahl Grafts und der daraus resultierende Preis wird bei einem Beratungstermin anhand einer individuellen Haaranalyse definiert. Je mehr Grafts entnommen und an einer anderen Stelle eingesetzt werden, desto teurer ist die Operation. Eine Transplantation einer Vollglatze ist besonders aufwändig und dementsprechend deutlich kostspieliger als beispielsweise eine Haartransplantation der Geheimratsecken.

Bei HAIR & SKIN starten die Preise für die Transplantation der Geheimratsecken ab CHF 3'000.– oder bei Ratenzahlung ab CHF 60.–/Monat.

Was sollte nach einer Haartransplantation beachtet werden?

Im Allgemeinen wird die Zeit nach einer Haartransplantation vom Fachpersonal ganz individuell für jede Person geplant. Unverzichtbar bei ästhetischen Eingriffen wie einer Haartransplantation ist es immer, die Verhaltensanweisungen der Ärzte zu befolgen sowie die richtige Pflege nach der Operation sorgsam durchzuführen, um eine möglichst schnelle Heilung zu bewirken. Diese Prozedur ist normalerweise für den Zeitraum direkt nach dem Eingriff bis zu mehreren Wochen danach notwendig, um den Erhalt der Transplantate zu schützen. Dementsprechend gilt es, sowohl die verschriebenen Medikamente nach Plan einzunehmen, als auch die Haarpflege nach der Haartransplantation richtig durchzuführen.

Bei HAIR & SKIN ist die Haarwäsche erst ab dem dritten Tag nach der Operation erlaubt. Vorher darf der Kopf weder berührt noch gewaschen werden. Ab dem dritten Tag wird der HAIR & SKIN Schaum verwendet. Dieser wird vorsichtig mit den Fingerspitzen im behandelten Bereich aufgetragen. Nun den Schaum ca. 30 Minuten einwirken lassen und mit einem leichten Wasserstrahl abspülen. Anschliessend werden die restlichen Haare vorsichtig mit dem HAIR & SKIN Shampoo gewaschen und der Spenderbereich am Hinterkopf mit kreisenden Bewegungen massiert. Mit einem leichten Wasserstrahl wird das Produkt abgespült und vorsichtig mit einem Papiertuch abgetupft. Es darf kein Handtuch verwendet werden, da sonst die Transplantate herausgerissen werden könnten. Ab dem achten Tag wird der Waschvorgang im transplantierten Bereich mit kreisenden Bewegungen ergänzt, um die verbleibenden Krusten sanft zu entfernen. Beim 10-Tages Check-up sollten idealerweise keine Krusten mehr vorhanden sein. Ab dem elften Tag kann das Haar wie üblich gewaschen werden, das Shampoo kann dazu weiterhin verwendet werden.

Haartransplantation in der Schweiz oder in der Türkei durchführen lassen?

Eine Haartransplantation ist eine lebensverändernde Entscheidung. Es geht darum, das Äussere nachhaltig zu optimieren, weshalb einige zentrale Punkte bei der Entscheidung beachtet werden sollten. Viele Betroffene reisen aufgrund von gemachten Versprechungen und mit enormem Aufwand in die Türkei, um die Transplantation durchführen zu lassen und kommen mit unzufriedenstellenden Ergebnissen zurück. Aber warum derartige Kompromisse machen? Insbesondere in der Schweiz gibt es ehrbare Anbieter mit einem professionellen Anspruch, die dich bei deinem zukunftsweisenden Entschluss unterstützen. Viele von Haarausfall Betroffene denken, dass sie sich eine Haartransplantation in der Schweiz nicht leisten können und eine Operation im Ausland günstiger ist. Dies muss aber nicht stimmen. Wenn du eine Haartransplantation mit überzeugender Qualität suchst, lohnt sich der Preisvergleich. Bei HAIR & SKIN ist sogar eine Ratenzahlung ab CHF 60.-/Mt. möglich!
Darüber hinaus ist es nicht nur wichtig, einen Überblick über die Kosten zu erhalten, sondern es geht vor allem um das Vertrauen in die Klinik und die behandelnden Ärzte. Besonders essentiell ist es dementsprechend, dass du dich im Vorfeld professionell beraten lässt, um die auf dich zugeschnittene Behandlung für den bestmöglichen Erfolg zu erhalten. Mit den modernen Technologien in der Schweiz und der erstklassigen Pflege des Fachpersonals ist ein nachhaltiges und dauerhaftes Resultat garantiert.

Folgende Vorteile hat die Durchführung einer Haartransplantation in der Schweiz:
hohe Sicherheit

  • hoher Hygienestandard
  • Betreuung vor und nach der Transplantation
  • keine Sprachbarriere
  • kurze Anfahrt
  • geringe Reisekosten

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Haartransplantation?

Grundsätzlich kann eine Haartransplantation zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden – schliesslich hat jede Saison ihre Vor- und Nachteile, wenn es um einen medizinischen Eingriff geht.

Werden die Bedingungen des Patienten bzw. der Patientin betrachtet, so ist vor allem die Stärke des Haarausfalls sowie die Qualität der Spendermaterials entscheidend. Wenn das Haar im Spenderbereich geeignet ist, kann es transplantiert werden. Prinzipiell kann eine Person nicht zu jung oder zu alt für einen Eingriff sein. Je jünger eine Person ist, desto eher raten Ärzte aber zunächst zu einer medikamentösen Behandlung oder einer Eigenbluttherapie. Eine Haartransplantation ist am sinnvollsten, wenn der Haarausfall abgeschlossen ist (siehe Punkt 10).

Wer kann keine Haartransplantation durchführen lassen?

Leider gibt es Personen, die nicht für eine Haartransplantation geeignet sind. Grund dafür kann entweder eine Entzündung der Haarwurzeln, die Qualität der Spenderhaare (zu fein) oder aber die Quantität der Spenderhaare (zu wenig) sein. Wer folglich grosse kahle Zonen auf dem Kopf hat, wird dementsprechend nicht auf eine ausreichende Menge an Grafts für eine Transplantation kommen. Jene Personen müssen sich vernünftigerweise mit einer Alternative zur Haartransplantation zufriedengeben.
Darüber hinaus ist vor jeder Haartransplantation eine Blutuntersuchung durchzuführen, um festzustellen, ob mit dem Blut Krankheitserreger übertragen werden können. Die meisten Ärzte führen keine Transplantation durch, wenn der Betroffene auf Hepatitis A, B und C oder HIV positiv getestet wurde. In einigen Kliniken wird der Eingriff unter speziellen Schutzmaßnahmen durchgeführt. Liegt eine Schwächung des Immunsystems durch HI-Viren vor, können sich nach der Operation leichter auf der Kopfhaut Bakterien und Pilze ansiedeln. Das Risiko für das Entstehen von Entzündungen ist damit erhöht.

Des Weiteren müssen Medikamente, die den Blutdruck beeinflussen sowie Medikamente, die die Blutgerinnung reduzieren, vor der Haartransplantation abgesetzt werden. Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen eine Haarverpflanzung nicht unbedingt verhindern, jedoch müssen alle chronischen Erkrankungen dem behandelnden Arzt bekannt sein. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und kann daher auch bei älteren Personen gut durchgeführt werden.

Ist eine Haartransplantation auch bei Frauen möglich?

Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied, ob eine Haartransplantation bei Männern oder bei Frauen durchgeführt wird. Der Eingriff ist derselbe. Frauen haben häufig einen hormonell bedingten Haarausfall, welcher sich meist wieder selbst einstellt, eine Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) oder aber Geheimratsecken. Ob hierbei eine Haartransplantation möglich ist, entscheidet vor allem die persönliche Eignung. Bei Frauen, die nur noch ganz dünne Haare im Spenderbereich am Hinterkopf haben, ist eine Transplantation - ebenso wie bei Männern mit demselben Problem - keine Option.
Besonders beliebt bei Frauen ist vor allem die Longhair-Transplantation, bei der die Haare nicht komplett rasiert werden, sondern nur etwa 2 cm im Empfängerbereich in Richtung Mittelkopf, um die Haare übergangslos einzusetzen. Die Langhaartransplantation ist jedoch nur dann möglich, wenn sich der Eingriff ausschliesslich auf die Geheimratsecken bezieht. Hierbei wird dann nur ein Streifen im Spenderbereich am Hinterkopf geschoren, um die benötigten Grafts herauszunehmen. Nach der Entnahme lässt sich die rasierte Stelle mit dem vorhandenen Haar abdecken, sodass keine kahlen Stellen sichtbar sind.

Ab welchem Alter kann eine Haartransplantation durchgeführt werden?

Theoretisch gesehen gibt es bei Haartransplantationen keine Altersgrenze. Beispielsweise sind Haartransplantationen bei Kindern, welche durch Unfälle oder Verbrennungen Teile oder ihre gesamten Haare verlieren, durchaus verbreitet.

Praktisch gesehen ist Personen unter 25 Jahren eine Haartransplantation nicht zu empfehlen, da der Haarausfall in den meisten Fällen noch nicht abgeschlossen ist. Wenn zu früh transplantiert wird, sind die eingepflanzten Bereiche resistent gegen den fortschreitenden Ausfall, die natürlichen Haare würden jedoch weiterhin verloren gehen. Dadurch würden, bei einem Fortschreiten des Haarausfalls, einsame Haarinseln auf dem kahlen Kopf zurückbleiben.

Es ist daher zu empfehlen, eine Haartransplantation erst durchführen zu lassen, wenn der Haarausfall weitgehend zum Stillstand gekommen ist, bzw. sich in einem späten Stadium befindet. Entscheidend ist daher die Anamnese und der Untersuchungsbefund, damit die Transplantation zum richtigen Zeitpunkt im Leben durchgeführt wird.

Entscheidet sich eine Person entgegen der Empfehlung bereits in jungen Jahren für eine Haartransplantation, kann es sein, dass in Zukunft weitere Eingriffe durchgeführt werden müssen.

Vorteile einer Haartransplantation bei HAIR & SKIN

Eigene Kliniken, eigene Ärzte

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Kostenlose Beratung und Kontrollen

Bei HAIR & SKIN bezahlst du nur für deine Behandlungen. Alle Termine wie Beratung inklusive Haaranalyse, regelmässige Kontrollen oder Nachkontrollen sind kostenlos. Buche deinen gratis Beratungstermin inklusive Haaranalyse hier.

Ratenzahlung möglich

Zahle bei HAIR & SKIN deine Behandlung ganz bequem in monatlichen Raten, die du definieren kannst. Ab CHF 60.–/Monat möglich.
Alle Infos zu den Preisen findest du hier.

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