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Eigenblutbehandlung

Stirnfalten: Ursachen & Behandlung

Medical Director Dr. Hans-Georg Dauer

Mai 13, 2022

Seien wir ehrlich: Im Grunde genommen sind Falten eine Ehre. Sie zeugen von Weisheit und Lebenserfahrung. Bei jedem Blick in den Spiegel erinnern sie uns an die Glücksmomente und Krisenzeiten unseres Lebens.

So sagt es zumindest die Theorie. In der Praxis aber sieht es anders aus. Denn in Wirklichkeit sind die Furchen in unserer Haut mehr Fluch als Segen. Tag für Tag schleppen wir die Zeichen der Zeit widerwillig mit uns herum. Woche für Woche kämpfen wir mit Cremes, Seren und Tinkturen gegen sie an – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Jahr für Jahr fluchen wir vor dem Spiegel ein klein wenig lauter vor uns hin. Können wir nicht ewig jung bleiben?

Mit einer Falte stehen wir ganz besonders auf Kriegsfuss – mit unserer Stirnfalte. Nur schwer können wir uns mit unserer Zornes- oder Denkerfalte anfreunden. Aus gutem Grund: Die Furchen auf der Stirn lassen uns nämlich nicht nur älter wirken, sondern manchmal auch nachdenklicher und griesgrämiger. Und mal ehrlich: Wer will schon ständig einen nachdenklichen oder griesgrämigen Eindruck hinterlassen?

Grund genug, uns genauer mit dieser ungeliebten Falte zu beschäftigen. Wie entsteht sie überhaupt und was können wir dagegen tun?

Was sind eigentlich Stirnfalten?

Unter Stirnfalten verstehen wir waagrechte Querfalten, die sich durch die gesamte Stirnpartie ziehen können. Hinzu kommen senkrechte Längsfalten zwischen Augen und Nasenwurzel.

Ist unser Gesicht ruhig und entspannt, treten unsere Stirnfalten in den Hintergrund. Ziehen wir jedoch die Augenbrauen hoch oder runzeln die Stirn, kommen die Furchen deutlich zum Vorschein. Und genau deshalb tragen sie den Spitznamen Denker- oder Zornesfalten. Schliesslich gelten die markanten Furchen als Sinnbild von Wehmut, Ärger und Sorge.

Die Einstellung zur Stirnfalte ist von Mensch zu Mensch verschieden. Für die einen gehört sie einfach zum Leben dazu. Mühelos finden sie sich mit den Zeichen der Zeit ab. Für die anderen allerdings wird die Stirnfalte schnell zur psychischen Belastung – insbesondere für Frauen. Bei jedem Blick in den Spiegel stören sie sich an der Einkerbung.

Schlimmstenfalls raubt uns die Stirnfalte sogar Lebensqualität. Vehement versuchen wir den Schönheitsmakel mit Ponyfrisuren, Stirnbändern, Hüten oder Seidentüchern zu kaschieren. Hauptsache, niemand erhascht einen Blick auf unseren lästigen Begleiter.

Wie entstehen Stirnfalten?

In jungen Jahren ist unsere Haut straff und glatt. Mit zunehmendem Alter jedoch büsst sie an Spannkraft und Elastizität ein – und das bereits in unseren 30ern. Jahr für Jahr fällt es ihr schwerer, Nährstoffe und Feuchtigkeit zu binden.

Doch damit nicht genug: Auch die Bildung von Kollagen und Elastan geht zurück. Und je weniger Kollagen und Elastan unsere Haut zur Verfügung hat, desto schlaffer wirkt sie. Es fehlt ihr der rosige Glow aus jungen Jahren.

Über kurz oder lang hat unsere Haut so viel Elastizität verloren, dass sie wortwörtlich Falten wirft. Anfangs sind es nur feine Linien, die kaum in Erscheinung treten. Doch je weiter die Hautalterung voranschreitet, desto tiefer und markanter werden die Falten.

Ein frühes Opfer der Faltenbildung ist die Gesichtshaut. Die Erklärung: Durch die ausgeprägte Mimik und das ständige Sprechen wird sie besonders stark beansprucht – viel stärker als die Haut an Armen, Beinen oder Rücken. Gerade im Mund-, Stirn- und Nasenbereich bilden sich durch die stark frequentierten Muskelbewegungen schnell Linien und Furchen in der Haut – insbesondere Denkerfalten und Nasolabialfalten.

Bei Menschen mit hohem Stresspegel ist die Faltenbildung in der Stirn- und Mundpartie besonders stark ausgeprägt. Denn je öfter wir die Stirn runzeln oder die Augenbrauen hochziehen, desto stärken zeichnen sich die Bewegungen im Hautbild ab. Nicht ohne Grund bezeichnen wir Stirn- und Mundfalten auch gerne als Mimikfalten.

Auch die Gene spielen bei der Faltenbildung eine Rolle. So klagen Frauen und Männer mit schwachem Bindegewebe früher über Stirn- und Mundfalten als Frauen und Männer mit starkem Bindegewebe.

Dasselbe Phänomen lässt sich bei Menschen mit wenig Gesichtsfett beobachten. Hier zeichnen sich Linien und Furchen sichtbar stärker im Teint ab – insbesondere horizontale Fältchen.

Nicht aber nur die Gene und der Fettanteil können den natürlichen Alterungsprozess beschleunigen. Auch UV-Strahlen nehmen Einfluss auf unser Hautbild. Der Grund: Die Sonneneinstrahlung schädigt das Erbgut (DNA) unserer Hautzellen. Und je stärker dieses durch die UV-Strahlung zu Schaden kommen, desto mehr Spannkraft und Geschmeidigkeit kommt unserem Teint abhanden.

Stirnfalten vermeiden - Was kann ich tun?

Wir haben erfreuliche Nachrichten: Mit den richtigen Methoden kannst du lästige Stirnfalten verhindern. Und so geht's:

Massagen

Mit sanften Massagen lassen sich die Stirnfalten sichtbar glätten. Gezielt regen die rhythmischen Bewegungen die Durchblutung an. Und je reger die Durchblutung, desto frischer, straffer und elastischer der Teint.

Am besten gönnst du deiner Haut zweimal täglich wohltuende Streicheleinheiten mit den Fingerkuppen, einmal morgens und einmal abends.

Gut zu wissen: Besonders gute Ergebnisse erzielst du mit aromatischen Ölen – zum Beispiel mit Zitronenöl.

Dampfbäder für die Gesichtshaut

Ein weiterer Geheimtipp gegen die voranschreitende Hautalterung sind Gesichtsdampfbäder. Schon eines pro Tag wirkt Wunder. Besonders effektiv ist die Behandlung in Kombination mit Heilpflanzen wie Kamille, Salbei und Lindenblüte.

Massvoll Sonne tanken

Es ist kein Geheimnis: UV-Strahlen sind Gift für die Haut. Schnell lassen sie uns alt aussehen. So sollten wir die Sonne nur mit Mass geniessen – und bitte nie ohne Sonnenschutz. Cremes mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 sind Pflicht. Zuverlässig schützen sie unsere Haut und spenden nebenbei auch noch kostbare Feuchtigkeit.

Hautpflege mit Anti-Aging-Effekt

Mit der richtigen Skincare lässt sich einiges bewegen. Die beste Wahl treffen wir mit hochwertigen Anti-Aging-Produkten. Doch was genau ist eigentlich mit Anti-Aging gemeint?

Anti-Aging bezieht sich auf alle Pflegeprodukte, die der Haut neue Spannkraft und Elastizität schenken. Und dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder füllen sie die erschöpften Feuchtigkeitsspeicher der Hautzellen auf oder unterstützen das Gewebe bei der Speicherung von Nährstoffen.

Ideal gegen erste Fältchen sind Pflegeprodukte mit Hyaluron, Retinol und Kollagen. Zuverlässig regen die Wundermittel die müde Kollagenproduktion an und versorgen die Haut mit wohltuender Feuchtigkeit.

Gesichtsmuskulatur entspannen

Fühlen wir uns gestresst, runzeln wir häufig die Stirn oder ziehen die Augenbrauen nach oben. Gut für unseren Teint sind diese Reaktionen aber nicht. Im Gegenteil: Die Gesichtsmuskeln werden unnötig strapaziert. Die Quittung: Erste Falten bahnen sich an.

Doch das muss nicht sein. Je öfter wir unsere Gesichtsmuskulatur entspannen, desto weniger Furchen haben wir später zu befürchten. Gar nicht so einfach? Stimmt. Doch sobald wir uns jedes Mal beim Augenrunzeln in den Arm kneifen, werden wir es bestimmt öfter bleiben lassen.

Welche Rolle spielt mein Hauttyp bei der Faltenbildung?

Bei der Hautalterung hat auch der Hauttyp seine Finger im Spiel – vor allem der trockene Hauttyp. Denn je weniger Feuchtigkeit die Haut zur Verfügung hat, desto leichteres Spielen haben erste Falten. Nicht ohne Grund berichten Menschen, die zu schwindender Hautelastizität neigen, über frühe erste Fältchen, vor allem im Stirn- und Mundbereich.

Das Problem: Wer in jungen Jahren noch mit rosig-zarter Haut gesegnet war, muss sich davon im Alter leider oft verabschieden. Denn mit den Jahren verlieren die Hautzellen zunehmend an Spannkraft. Und je weniger Spannkraft die Haut vorzuweisen hat, desto schneller wirft die Hautstruktur Falten.

Kann ich Stirnfalten auch ohne Botox loswerden?

Es gibt Grund zur Freude: Du musst deine Stirnfalten nicht bedingungslos akzeptieren. Im Gegenteil: Mit diesen Tipps und Tricks verleihst du deinem Teint spürbar mehr Frische, Jugendlichkeit und Spannkraft:

Die Hautpflege muss stimmen

Sobald die Haut an Kollagen verliert, steigt die Faltengefahr. Doch zum Glück kannst du der natürlichen Hautalterung mit ausgewählten Anti-Aging-Produkten entgegenwirken. Das Geheimrezept gegen Linien und Furchen im Hautbild: Feuchtigkeit.

Und wer könnte mit mehr Feuchtigkeit dienen als Cremes und Seren mit Hyaluronsäure, Retinol, Vitamin C und Kollagen? Ihr Geheimnis: Sie sind wahre Feuchtigkeitsbündel. Gekonnt binden sie Wasser an sich und polstern mit ihrer Ausbeute die Haut von innen auf. Und genau dieser raffinierte Aufpolsterungs-Effekt sagt den Stirnfalten den Kampf an. Sie wirken sichtbar glatter und ebenmässiger.

Lass es Nährstoffe regnen

Neben Feuchtigkeitswundern wie Hyaluronsäure & Co. freut sich deine Haut auch über Nährstoffe, aber nicht über irgendwelche Nährstoffe. Diese Gesundmacher haben sich einen Ehrenplatz auf deinem Speiseplan verdient:

  • wertvolle Eiweisse (Milchprodukte, Hülsenfrüchte)
  • Vitamin C (Paprika, Zitrusfrüchte)
  • ungesättigte Fettsäuren (Lachs)

Gut zu wissen: Auch zu bioaktiven Kollagenpeptiden sagt unsere Haut nicht Nein. Umso mehr weiss sie reichhaltige Kollagendrinks zu schätzen. Das Besondere: Direkt nach dem Konsum dringt das Kollagen schnurstracks in die tieferen Hautschichten ein, regt dort die stockende Kollagenproduktion an und sorgt für kostbare neue Elastizität.

Doch wo liegt nun der Unterschied zur Hautpflege mit Kollagen? Warum gönne ich meiner Haut nicht einfach eine wohltuende Feuchtigkeitscreme mit Anti-Aging-Effekt?

Ganz einfach: Anders als Cremes und Seren wirken die Nahrungsergänzungsmittel nicht nur an der Stelle, an der wir sie auftragen. Sie verbreiten sich im ganzen Körper. So versorgst du bequem über den Blutkreislauf deinen Körper mit wertvollen Frischmachern.

Peelings

Ein weiteres Geheimrezept der Anti-Aging-Kosmetik gegen Stirnfalten sind Peelings. Eines hat sich beim Anti-Aging besonders bewährt. Die Rede ist vom Fruchtsäurepeeling. Das Prinzip: Bei dem chemischen Peeling bahnen sich mikrofeine Moleküle (Glycolsäure) ihren Weg in die tieferen Hautschichten.

Dort angekommen reagieren sie mit körpereigenen Enzymen und bringen so die Kollagen- und Elastinproduktion unserer Haut in Schwung. Der Experte spricht beim Fruchtsäurepeeling von einem Tiefeneffekt. Sprich: Die mikrofeinen Moleküle der Schälkur erreichen Hautpartien, zu denen klassische Cremes und Seren niemals durchdringen könnten. Ein netter Nebeneffekt: Die oberste, raue Hautschicht trägt das Peeling ab. Umso weicher, frischer und reiner fühlt sich unser Teint nach der Behandlung an.

Unterspritzung mit Hyaluron

Bei tieferen Falten empfehlen Experten eine Unterspritzung mit Hyaluron. Aus gutem Grund: Sanft polstert es die Problemzone von innen auf, mildert Fältchen und fördert nachweislich die Kollagensynthese.

Und das Beste: Anders als Botulinumtoxin hat Hyaluron keine lähmende Wirkung. Die Beweglichkeit der Gesichtsmuskulatur wird nicht beeinträchtigt. Hinzu kommt eine hohe Verträglichkeit. Da es sich bei Hyaluron um eine körpereigene Substanz handelt, empfängt sie unser Organismus meist mit offenen Armen. Allergische Reaktionen bleiben die Ausnahme.

Weitere Methoden, mit denen du deine Stirnfalten loswirst

Du bist ratlos: Weder Fruchtsäurepeelings noch Retinol-Cremes helfen gegen deine Stirnfalten. Noch nicht einmal die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure kann die Wogen glätten. Aber was hilft dann?

Erzielen die Klassiker nicht den gewünschten Erfolg, führt der nächste Schritt zur ästhetischen Medizin. Das Herzstück der chirurgischen Faltenbehandlung ist die Botoxbehandlung. Das Konzept: Der behandelnde Arzt spritzt Botox in die Falten. Hierbei handelt es sich um ein Nervengift, das die Muskeln im Gesicht lähmt. Und genau durch diese Lähmung der Muskulatur sollen Falten geglättet werden. Selbst tiefere Falten in der Gesichtshaut wie die ungeliebte Stirnfalte lassen sich mit Botox einfach und schnell abmildern.

Das natürliche Botox
Die zu Beginn aufgezeigten Methoden reichen dir nicht, doch du willst auch nicht zum Nervengift Botox greifen? Probier's mal mit einem Medical Needling! Bei dieser Behandlung wird der Haut durch winzige Nadelstiche saubere Verletzungen zugefügt, welche den Regenerationsprozess der Haut anregen. Dies stimuliert wiederum die Kollagenproduktion und vermindert so die Anzeichen der Alterung. Wie auch die Botoxbehandlung zaubert dir das Medical Needling eine langanhaltende, jugendliche Frische ins Gesicht - ganz natürlich und ohne Nebenwirkungen.

Stirnfalte vs. Zornesfalte: Wo liegt der Unterschied?

Unter Stirnfalte verstehen wir quer- bis senkrecht verlaufende Furchen im Stirnbereich, die durch Emotionen wie Zorn oder Sorge beschleunigt werden können.

Nicht zu verwechseln ist die Stirnfalte mit der Zornesfalte, auch bekannt als Glabellafalte. Der grosse Unterschied: Sie verläuft nicht über die Stirn, sondern senkrecht zwischen den Augenbrauen. Zustande kommt sie, wenn wir häufig die Augenbrauen zusammenziehen, was vor allem bei Zorn, Sorge oder Konzentration geschieht. Viele empfinden ihre Zornesfalten als Belastung. Schliesslich verleihen sie unserem Gesicht einen ernsten und strengen Ausdruck.

Gibt es noch andere Arten von Falten?

Leider ja: Nicht nur horizontale Stirnfalten gehen uns auf die Nerven. Da gibt es noch ein paar weitere Mimik- und Altersfalten, die unserem Teint den Glanz rauben: Dürfen wir dir die häufigsten Arten vorstellen?

  • Krähenfüsse (Augenfalten): Wie kleine Vogelfüsse laufen diese strahlenförmigen Fältchen um die äusseren Augenwinkel und Schläfen herum. Nicht selten sind sie die ersten Fältchen, die es sich in unserem Hautbild bequem machen. Der Grund: Die Haut in der Augenpartie ist extrem dünn. Und je dünner die Haut, desto schneller bilden sich Linien und Furchen.
  • Pliseefältchen (Lachfalten): Zwischen Nase und Oberlippe machen es sich die feinen Linien gemütlich. Zustande kommen sie übrigens durch unsere ständigen Mundbewegungen.
  • Nasolabialfalten: Die Falten zwischen Nase und Mundwinkel sind das Ergebnis einer ausgeprägten Mimik, leider aber auch eine typische Alterserscheinung. Denn wenn, im Laufe der Jahre die Haut absinkt, treten die Furchen immer deutlicher zutage.
  • Marionettenfalten: Wenn sich die Gesichtsfalten vom Mundwinkel bis zum Unterkiefer hin ausdehnen, sprechen wir von Marionettenfalten. Und dieser Name kommt nicht ungefähr. Denn durch die vergleichsweise tiefen Falten wirkt das Kinn oft wie bei einer Marionette abgegrenzt. Viele Betroffene empfinden dies als störend. Schliesslich lassen die Furchen das Gesicht traurig und besorgt wirken.
  • Knitterfältchen: Im Laufe der Jahre verliert die Haut zunehmend an Hyaluronsäure. Die Folge: Sie beginnt, zu knittern. Gerade im Bereich der Augen und Wangen sowie im Dekolleté wirft die Haut schnell Falten.
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