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Haarausfall

Bartwuchs fördern – die besten Tipps & Tricks

Medical Director Dr. Hans-Georg Dauer

April 4, 2022

Bart ist Trend: Viele Männer verabschieden sich bewusst vom glatt rasierten Baby Face und tragen die angesagte Gesichtsbehaarung voller Stolz – sei es den Drei-Tage-Bart, den Oberlippenbart oder den Vollbart. Wer auf sich hält, wird Bartträger.

Es gibt nur ein kleines Problem: Nicht jedem sei eine üppige Gesichtsbehaarung vergönnt. Spärlicher Haarwuchs und kahle Stellen machen den Männertraum schnell zunichte. Verständlich, dass Mann für einen kräftigen Bartwuchs gerne tief in die Trickkiste greift.

Nur welche Möglichkeiten gibt es? Wie lässt sich der Bartwuchs effektiv beschleunigen und welche "Mythen" kannst du guten Gewissens aus deinem Gedächtnis streichen? Wir haben uns genauer mit der spannenden Materie beschäftigt. Et voilà, hier sind unsere besten Tipps und Tricks, wie du deinen Bart schneller wachsen lassen kannst.

Drei Mythen rund um den Bartwuchs

Ob in Fachmagazinen, am Stammtisch mit den Jungs oder beim Dermatologen – immer wieder begegnen uns die Mythen des Bartwuchses. Was sollen wir da noch glauben. Schluss damit, wir machen reinen Tisch. Hier sind die 4 grössten Mythen rund um den Bartwuchs.

1. Häufiges Rasieren – ein Wachstumsturbo

Wer sich häufig rasiert, darf sich über einen dichten Bart freuen? So einfach ist das mit dem Bartwuchs leider nicht. Er bleibt von der Rasierklinge gänzlich unbeeindruckt. Denn egal, wie oft du zum Rasierer greifst, die Barthaare wachsen pro Tag im Schnitt immer noch ganz normal zwischen 0,3 und 0,5 mm – alles wie gehabt.

2. Knoblauch, die Wachstumsknolle

Zur Abschreckung von Vampiren ist Knoblauch angeblich Gold wert. Doch es rankt sich noch ein zweiter grosser Mythos um die kleine Wunderknolle. Offenbar soll sie den Bart dichter und kräftiger machen. Ob da etwas dran ist? Schwer zu sagen, die belebende Wirkung von Knoblauch auf den Bartwuchs ist nicht wissenschaftlich belegt.

3. Biotin & Kieselerde

Biotin und Kieselerde sind des Haarausfalls grösster Feind? So heisst es zumindest. Nicht ohne Grund schlucken wir die Nährstoffe auch beherzt, um unseren Bartwuchs anzuregen. Und da ist auch etwas dran. Denn tatsächlich unterstützen die beiden Geheimwaffen unsere Haarwurzeln beim Gedeihen. Einen umwerfenden Vollbart zaubern sie deshalb aber noch lange nicht, sorry.

Den Bartwuchs fördern: Was wirklich hilft

Doch keine Sorge: Es gibt nicht nur Mythen rund um den Bartwuchs. Dürfen wir dir ein paar echte Geheimtipps für einen kräftigen Bartwuchs vorstellen?

Eine gesunde Ernährung

Wir haben eine erfreuliche Nachricht: Schon mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kannst du dein Bartwachstum positiv beeinflussen. Mit diesen Lebensmitteln stehst du auf der richtigen Seite:

  • Proteine: Nüsse, Putenbrust, Käse, Fleisch, Fisch
  • frisches Obst und Gemüse: Tomaten, Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl, Himbeeren, Birnen, Cranberrys & Co.
  • Haferflocken
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen)
  • pflanzliche Öle (Kokos-, Oliven-, Sesamöl)
  • 2 bis 3 Liter pro Tag Flüssigkeit (z.B. stilles Wasser, Kräutertee)

Übrigens: Eine besondere Wohltat für deinen Bart sind B-Vitamine, insbesondere Vitamin B7 (Biotin). Der natürliche Powerstoff unterstützt dein Bartwachstum gleich doppelt. Zum einen zieht es alle essenziellen Nährstoffe für einen kräftigen Bartwuchs aus der Nahrung und transportiert sie zu den Haarwurzeln. So schafft es sozusagen das Fundament für die Wachstumsprozesse unserer Barthaare.

Zum anderen dient es unseren Haarwurzeln als Navigator. Es hilft ihnen im Zellkern beim Lesen der DNA. So liefert es zwar nicht den genauen Bauplan für das neue Haar, hält der Haarwurzel aber sozusagen die Lesebrille hin, damit es den Bauplan richtig deutet. Denn nur so weiss das Follikel auch, was es tun muss.

Kein Stress

Ist dir schon mal aufgefallen? In stressigen Phasen lässt uns oft der Bart im Stich. Plötzlich wirkt er dünn und leblos. Zufall? Leider nein, denn Stress ist für das Haarwachstum wie Gift.

Steigt der Stresspegel, sinkt der Testosteron-Spiegel. Und je niedriger der Testosteron-Spiegel, desto weniger Aufmerksamkeit bekommt unser Bartwuchs. Der Körper hat gerade Wichtigeres zu tun. Er muss sich jetzt ums Überleben kümmern. Umso mehr Energie steckt er in überlebenswichtige Funktionen wie Puls und Atmung. Der Rest wird zurückgeschraubt.

Doch so weit muss erst gar nicht kommen. Lass den Stress nicht so nah an dich heran. Dein Bart wird es dir danken. Und so klappt das Anti-Stress-Programm:

  • Praktiziere ruhige und meditative Sport- und Entspannungsformen wie Yoga, Pilates, Mediation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung.
  • Achte auf genügend Schlaf. Im Idealfall gönnst du dir 8 Stunden Ruhe pro Tag.
  • Milde Kräutertees wie Lavendel oder Salbei helfen dir abends beim Einschlafen.
  • Verzichte auf Koffein und Alkohol. Sie treiben das Stresslevel nur unnötig nach oben.
  • Plane genug Zeit mit Freunden, Familie und Bekannten ein, um deine sozialen Batterien aufzuladen.
  • Finde heraus, was dir guttut – ob lesen, lange Spaziergänge, lustige Serien vor dem Schlafengehen oder ein heisses Schaumbad einmal pro Woche. Denn jeder Mensch hat seine ganz eigene Art, zu entspannen und Kraft zu tanken.

Bewegung

Wusstest du, dass Bewegungsmangel unseren Bartwuchs hemmen kann? Richtig gehört und genau deshalb heisst es für uns "ab an die frische Luft". Denn Bewegung im Freien fördert nachweislich die Durchblutung unserer Haut. Und je besser die Durchblutung der Haut, desto höher unser Testosteron-Spiegel. Und je höher der Testosteron-Spiegel, desto eifriger das Bartwachstum.

Krafttraining

Krafttraining und Bartwuchs – haben die beiden etwas miteinander zu tun? In der Tat, sie hängen sogar eng zusammen. Denn wusstest du schon, dass gezieltes Krafttraining die Durchblutung im Körper steigert, dem Muskelaufbau unter die Arme greift und damit deinen Testosteron-Spiegel beeinflusst? Und du weisst ja, Testosteron ist Gold wert für einen kräftigen Bartwuchs.

Ausreichend Schlaf

Nicht nur eine gesunde Ernährung und reichlich Bewegung bringen unsere Haarwurzeln auf Trab. Auch von Schlaf können sie gar nicht genug kriegen. Aus gutem Grund: Denn während wir schlafen, arbeitet der zelluläre Regenerationsprozess auf Hochtouren. Und je schneller und fleissiger der zelluläre Regenerationsprozess arbeitet, desto gesünder ist unser Haarwachstum. Dies gilt natürlich nicht nur für unser Kopfhaar. Auch unser Bartwuchs bekommt einen kräftigen Wachstumsschub. Na dann, ab ins Bett.

Die richtige Bartpflege

Bei unseren Haaren ist es selbstverständlich: Wir hegen und pflegen sie. Denn nur mit Umsicht und Sorgfalt bringen wir sie zum Strahlen. Beim Bart aber sieht es häufig anders aus. Hier nimmt Mann es mit der Pflege oft nicht ganz so genau. Dabei ist die richtige Beard Care unverzichtbar für ein ordentliches Auftreten.

Sobald die ersten Barthaare spriessen, heisst es pflegen, pflegen, pflegen. Sei es mit Bartshampoos, Bartöls oder Bartbalsams – inzwischen ist der Beauty-Markt voller qualitativ hochwertiger Bartpflegeprodukte.

Gut zu wissen: Auch Gesichtsmassagen hat unser Bart gern. Kein Wunder, schliesslich fördern die sanften, gleichmässigen Bewegungen nachweislich die Durchblutung der Haut. Und je besser die Durchblutung der Haut, desto kräftiger spriessen die Barthaare.

Am besten gönnst du deiner Gesichtshaut gleich zweimal täglich eine wohltuende Massage – einmal morgens und einmal abends. Mit leichten, rhythmischen Bewegungen lässt du deine Fingerspitzen über die Haut kreisen. Und das Beste: Die Massage ist nicht nur gut für deine Bartpflege, sondern auch noch für deinen Stresspegel. Probier es aus.

Peelings

Peelings sind keine Frauensache. Im Gegenteil: Auch Männern kommt die sanfte Schälkur zugute. Sorgfältig tragen die feinen Schleifpartikel alte Hautschuppen ab und machen deinen Barthaaren das Leben leichter. Denn je weniger überschüssige Hautschuppen vorhanden sind, desto einfacher kommen die Stoppeln durch die Hautoberfläche hindurch.

Aber das war noch nicht alles: Peelings regen nebenbei auch noch die Durchblutung an und fördern die Erneuerung der Hautzellen – Jackpot.

Rasurstop einlegen

Regelmässiges Rasieren regt den Bartwuchs an? Stoppen wir diesen Mythos. Warum versuchen wir nicht zur Abwechslung einmal das genaue Gegenteil: Lege einen Rasurstop ein. Die nächsten 5 bis 7 Tage lässt du die Barthaare spriessen.

Der Grund: Beim Rasieren verlangen wir unserer Haut einiges ab. Immer wieder hinterlassen die scharfen Klingen Mikroverletzungen. Und je angeschlagener unsere Haut, desto schlechter wachsen die Barthaare. Schluss damit, jetzt ist Regeneration angesagt.

Nahrungsergänzungsmittel

Kein Zweifel: Nahrungsergänzungsmittel sind sicher keine Wundermittel. Denn ein paar Kapseln, Tabletten oder Tropfen machen leider noch lange keinen Traumbart. Aber zu unterschätzen sind die kleinen Helferchen auch nicht – schon gar nicht Biotin und Kieselerde.

Beide Wirkstoffe schmecken deinen Barthaaren ganz ausgezeichnet. Gierig nehmen sie sie auf. Die Belohnung für den leckeren Snack: ein sichtbar vitaleres Haarkleid. Nach und nach wirkt deine Gesichtsbehaarung harmonischer und gleichmässiger. Ist das nichts?

Doch wie viel Biotin und Kieselerde wünschen sich unsere Haarwurzeln eigentlich?

  • Biotin: 40 Mikrogramm für Erwachsene, 45 Mikrogramm für Schwangere und Stillende
  • Kieselerde (Silizium): 30 Milligramm pro Tag für Erwachsene

Bartwuchsmittel

Du leidest an unregelmässigem Bartwuchs? Tag für Tag störst du dich an den Lücken in deinem Haarkleid? Dann solltest du Bartwuchsmittel in Betracht ziehen. Ihre Wirkung ist zwar nicht eindeutig nachgewiesen, dennoch schwören viele auf die kleinen Assistenten. Dürfen wir dir die bekanntesten Bartwuchsmittel präsentieren?

Finasterid

Gerade bei der Behandlung von androgenem Haarverlust greifen viele Alopezie-Patienten beherzt zu Finasterid. Sein Mechanismus: Es blockiert das Haarausfall-Hormon DHT, das Schuld am Haarverlust hat. Und sobald dieses Haarausfall-Hormon gehemmt ist, hat es weniger Einfluss auf das Haarwachstum. Die erfreuliche Folge: Weniger Haare gehen uns verloren.

Doch Achtung: Auf eigene Faust ist eine Behandlung mit Finasterid zu riskant. Sie sollte immer von einem erfahrenen Mediziner begleitet werden.

Minoxidil

Neben Finasterid steht auch Minoxidil bei Bartliebhabern hoch im Kurs. Eigentlich war es als Medikament gegen Bluthochdruck gedacht. Doch schnell entdeckte Mann seine positive Wirkung auf das Haarwachstum – ein netter Nebeneffekt.

Das Prinzip: Minoxidil erweitert die Blutgefässe. So haben unsere Haarwurzeln plötzlich deutlich mehr Nährstoffe zur Verfügung. Ob das angepriesene Wundermittel auch einen positiven Einfluss auf unser Bartwachstum hat, ist bislang aber nicht geklärt.

Von heute auf morgen wirkt Minoxidil leider nicht. Ganz im Gegenteil: Du brauchst Geduld. Erst mehrere Wochen bis Monate nach dem Behandlungsstart sollen sich erste Ergebnisse zeigen.

Ein weiterer Nachteil ist der sogenannte Shedding-Effekt: Hierbei gehen uns plötzlich viele Haare auf einmal verloren. Was passiert? Ganz einfach: Einige Haare gehen zur selben Zeit von einer verkürzten Ruhephase in die Wachstumsphase über. Dabei werden die alten Haare hinausgeschoben und fallen aus. Aber keine Panik: Der Shedding Effekt ist nur temporär.

Gut zu wissen: Genau wie bei der Behandlung mit Finasterid empfiehlt sich auch bei der Behandlung mit Minoxidil eine ärztliche Betreuung. Denn, wann immer wir in unseren Körper eingreifen, macht sich die personalisierte Beratung vom Experten bezahlt.

Der Bart, ein rentabler Dating-Assistent?

Hättest du gedacht, dass dir ein gepflegter Bart gelegentlich sogar bei der Partnersuche behilflich ist? Denn tatsächlich soll die maskuline Gesichtsbehaarung eine anziehende Wirkung auf Frauen haben. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen.

Erst kürzlich kamen australische Forscher zu einer besonderen Erkenntnis: Der Bartwuchs soll angeblich die Attraktivität auf das weibliche Geschlecht erhöhen. Offenbar können sich Frauen mit Männern mit dichtem Bartwuchs eine längere und ernsthafte Beziehung vorstellen.

Insgesamt 8.520 Frauen nahmen an der Studie der University of Queensland teil. Das Konzept: Die Probandinnen wurden mit computergenerierten Bildern von Männern konfrontiert. Dabei wurde ein- und derselbe Mann immer wieder anders dargestellt – mal glatt rasiert, mal mit leichtem Stoppelbart, mal mit Vollbart.

Nun wurden die Teilnehmerinnen gebeten, die einzelnen Männer subjektiv zu bewerten. Wen finden sie am attraktivsten? Gleichzeitig sollten die Frauen diejenigen Männer bestimmen, die sie als besonders beziehungsfähig einstufen.

Das Ergebnis ist eindeutig – sogar so eindeutig, dass selbst die australischen Forscher überrascht sind: Männer mit Bart wurden insgesamt von den Probandinnen als deutlich attraktiver empfunden als ohne Bart. Zugleich wurden sie als beziehungsfähiger charakterisiert. Gerade bei Langzeitbeziehungen liegen Bartträger mit Abstand vorne.

Das Überraschende: Männer mit besonders dichtem Bart galten als besonders beziehungsfähig. Männer mit leichten Stoppeln konnten sich hingegen als bevorzugter Partner für kurze Dating-Phasen durchsetzen.

Unser Fazit

Ein dichter Bart ist der Inbegriff von Männlichkeit. Verständlich also, dass wir der begehrten Körperbehaarung am liebsten auf die Sprünge helfen wollen. Gerade Männern mit spärlichem Bartwuchs kommt jeder Beschleuniger recht.

Beherzt greifen sie zu Biotin, Kieselerde oder Bartwuchsmitteln wie Minoxidil. Auch zu einem gesunden Lebensstil mit viel Schlaf, Bewegung und Entspannung sind sie gerne bereit – Hauptsache der Bart spriesst endlich.

Doch eines darf dabei nicht in Vergessenheit geraten: Der Bartwuchs lässt sich zwar aktiv beeinflussen, aber er hat auch seinen eigenen Kopf. Vieles ist schliesslich genetisch bedingt – sei es die Länge, die Farbe oder die Dichte unseres Bartes. So haben wir nicht bei allen Aspekten ein Mitspracherecht.

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