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Eigenblutbehandlung

Anti-Aging – diese Methoden sagen den Zeichen der Zeit den Kampf an

Medical Director Dr. Hans-Georg Dauer

April 8, 2022

Ganz ehrlich: Wer ertappt sich nicht manchmal vor dem Spiegel und begutachtet seine Falten? Könnten wir nicht nochmal 20 sein? Leider nein, die Uhr können wir nicht zurückdrehen. Aber wir können die Zeichen der Zeit ein klein wenig austricksen.

Mit den richtigen Anti Aging-Methoden schummeln wir Fältchen und Furchen in den Hintergrund. Und siehe da, plötzlich wirkt dein Teint wieder wunderbar frisch und jugendlich. Doch welche Methoden haben sich im Kampf gegen das Alter am besten bewährt und wie funktionieren sie? HAIR & SKIN klärt auf.

Anti-Aging: Was ist das eigentlich?

Der Begriff Anti-Aging stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie Altersverhinderung oder Altersvermeidung. Gemeint sind damit alle Massnahmen, die den körperlichen Alterungsprozess aktiv verzögern. Nicht aber nur der körperliche Effekt zeichnet Anti-Aging aus. Auch der seelische Effekt spielt eine grosse Rolle. Denn wer sich jung, frisch und lebendig fühlt, verspürt deutlich mehr Lebensfreude.

Am stärksten verbreitet ist das Konzept des Anti-Agings in der Dermatologie. Ob mit Cremes, Seren, Tinkturen, Peelings oder Tabletten – mit allen Mitteln versuchen wir den Prozess der Hautalterung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Gelegentlich gehen wir in der Anti-Aging-Pflege sogar noch einen Schritt weiter: Mit Botox, Hyaluronsäure oder einem Facelift greifen wir aktiv in die Faltenbildung ein.

Warum altert unsere Haut?

Wusstest du, dass sich in unserer Haut ein Power-Quartett verbirgt? Kollagen, Eiweiss, Hyaluron und Elastin schenken unserem Teint Frische und Vitalität. Nur leider verliert dieses Power-Quartett im Laufe der Jahre an Power. Nach und nach leeren sich unseren Kollagen-, Elastin-, Eiweiss- und Hyaluronspeicher. Und je leerer diese Speicher sind, desto weniger Spannkraft besitzt unsere Haut. Sie wirkt schlapper.

Genauso an den Alterungsprozessen beteiligt ist unser Fettgewebeanteil. In jungen Jahren ist unsere Haut gut mit Fettgewebe gepolstert. Umso rosiger, kraftvoller und elastischer wirkt sie. Mit dem Alter aber nimmt der Fettgewebeanteil stetig ab. Und je weniger wir zur Verfügung haben, desto schneller schreitet die Faltenbildung voran.

Gut zu wissen: Es gibt Faktoren, die eine vorzeitige Hautalterung begünstigen. Sie nennen sich freie Radikale. Hierbei handelt es sich um schädliche Umwelteinflüsse wie Abgase, Chemikalien oder UV-Strahlung, die sowohl für eine vorzeitige Hautalterung als auch für Hautirritationen sorgen.

Gut zu wissen: Der Mediziner unterscheidet 4 Phasen der Hautalterung. Dürfen wir sie dir genauer vorstellen?

Phase 1

Ab dem 25. Lebensjahr wird unsere Haut allmählich schlechter durchblutet. Und je schlechter die Durchblutung, desto schlechter die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff. Doch ausgerechnet Nährstoffe und Sauerstoff sind das A und O einer regen Zellerneuerung.

Gleichzeitig lässt der Feuchtigkeitsgehalt der Haut ab 25 nach. Die Konsequenz: Unsere Haut wird allmählich trockener und spröder. Und das macht sich vor allem in der Augen- und Mundpartie bemerkbar. Erste Äderchen treten hervor.

Phase 2

10 Jahre später, mit rund 35, stockt die Produktion der Talgdrüsen. Sie geben weniger Fett ab. Die Folge: Unsere Haut fühlt sich weniger glatt und geschmeidig an. Es fehlt ihr an Feuchtigkeit. Zugleich kann sie ab dem 35. Lebensjahr weniger Feuchtigkeit binden. Umso schneller erschlafft das Bindegewebe.

Daraufhin vertiefen sich langsam die Falten und Furchen in unserem Hautbild. Speziell im Augen- und Mundbereich sind sie nun deutlicher zu erkennen – genau wie im Halsbereich.

Phase 3

Ab dem 45. Lebensjahr läuft die Durchblutung der Haut noch schleppender – insbesondere bei der Frau. Denn sobald sie in die Wechseljahre (Menopause) kommt, lässt die Blutversorgung merklich nach.

Pünktlich in der Menopause sinkt der Hormonspiegel spürbar ab. Gleichzeitig wird die Haut dünner und sensibler. Nicht ohne Grund klagen viele Frauen in den Wechseljahren über einen fahlen Teint. Es mangelt ihm an Frische und Vitalität.

Doch nicht nur bei Frauen, auch bei Männern zeichnen sich die Jahre ab 45 stärker im Hautbild ab. Vor allem am Hals und im Dekolleté geben sich die Fältchen und Furchen nun deutlicher zu erkennen.

Phase 4

Ab dem 55. Lebensjahr arbeitet die Fettproduktion unserer Haut nur noch auf Sparflamme. Und das merkt man ihr natürlich auch an. Nach und nach wirkt der Teint immer blasser und schlaffer. Die Haut sinkt ab und wirft Falten.

Nicht aber nur die nachlassende Fettproduktion ist für die Veränderungen im Hautbild verantwortlich. Auch die geringe Feuchtigkeitsbindung sowie die schleppende Zellerneuerung tragen einen grossen Teil dazu bei. Bei der Muskelstärke ist es dasselbe. Auch sie lässt ab 55 merklich nach, was eine schnelle Hautalterung begünstigt.

Blutgefässe, die direkt unter der Hautoberfläche verlaufen, treten nun immer stärker in den Vordergrund – genau wie Altersflecken.

Die individuelle Hautalterung – eine Sache von Lebensstil und Genetik

"Mensch, sieht der jung und frisch aus. Der hat sich aber gut gehalten." Wie oft hören wir Kommentare wie diese über fitte Best Ager?

Und genau diese lobenden Kommentare beweisen, dass Fitness und Jugendlichkeit im Alter keine Selbstverständlichkeit sind. Im Gegenteil: Ein vitales Erscheinungsbild zeugt von einem bewussten Lebensstil. Denn wusstest du, dass wir unseren Alterungsprozess aktiv mit unserem Handeln beeinflussen können?

Eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung an der frischen Luft, reichlich Flüssigkeit, ein erfolgreiches Stressmanagement und genügend Schlaf wirken sich positiv auf unseren Alterungsprozess aus. Nikotin, Alkohol, Stress, Schlaf- und Bewegungsmangel sowie eine einseitige Ernährung hingegen bewirken genau das Gegenteil. Sie lassen uns oft ganz schön alt aussehen. Nicht ohne Grund haben sie im Anti-Aging-Programm nichts verloren.

Gut zu wissen: Der Alterungsprozess ist auch genetisch bedingt. Wie schnell ein Mensch altert, liegt in seinen Genen. Bei denen schlagen die Zeichen der Zeit früher zu, die anderen wirken bis ins hohe Alter fit und agil.

Welche Anti-Aging-Produkte haben sich bewährt?

Anti-Aging ist nicht immer gleich Anti-Aging. Denn leider gibt es auch hier eine Menge schwarzer Schafe. Umso skeptischer stehen Kunden vor den vollen Regalen und fragen sich, welches Produkt sie in ihr Badezimmer einziehen lassen sollen.

Eine wichtige Orientierungshilfe bei der Auswahl der Wunschprodukte ist zum Beispiel die Anwendungszeit. Denn hättest du gedacht, dass Nachtcremes häufig eine stärkere Anti-Aging-Wirkung haben als Tagescremes? Der Grund: In der Nacht schaltet unsere Haut in den Ruhemodus. Sprich: Sie regeneriert sich. Und genau in diesem Regenerationsmodus ist sie besonderes aufnahmefähig für belebende Wirkstoffe.

Ebenfalls eine gute Wahl sind qualitativ hochwertige Pflegeprodukte, die nachweislich die Bildung neuer Hautzellen sowie das Wachstum frischer Hautschichten anregen – zum Beispiel Kollagen, Retinol oder Hyaluron. Ganz nach dem Motto "aus alt mach neu" aktivieren sie die Regenerationskräfte unserer Haut.

Genauso gern unter den Anti-Aging-Produkten gesehen sind Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E oder Selen. Wie ein Schutzschild schmiegen sie sich der Haut an und schützen sie vor freien Radikalen – sei es das Anti-Aging-Serum oder die Anti-Aging-Nachtcreme.

Welche Anti-Aging-Creme passt zu mir?

Das A und O einer Anti-Aging-Creme ist ihre Zusammensetzung. Sie muss zu deinem Hauttyp passen. Zum Beispiel: Hast du trockene Haut, lohnt sich die Investition in eine hydratisierende Anti-Aging-Pflege. Nur so schenkst du ihr genug Feuchtigkeit.

Deine Haut wird schnell ölig? Dann eignet sich eine Tagescreme oder Nachtcreme speziell für den fettigen Hauttyp. Bei Mischhaut ist es natürlich nicht anders. Mit Skincare speziell für die Mischhaut bist du am besten beraten.

An warmen Frühlings- und Sommertagen lohnen sich Pflegeprodukte mit Lichtschutzfaktor – im Idealfall mit LSF 50. So wehrst du aggressive UV-Strahlen sorgfältig von der sensiblen Hautoberfläche ab und verzögerst den natürlichen Alterungsprozess.

Kleiner Tipp: Produkte mit Vitamin A (Retinol) sind in der Anti-Anging-Pflege Gold wert. Zurecht: Schliesslich sollen die Lotionen und Seren mit dem Wunderwirkstoff nachweislich die Bildung frischer Hautzellen und Hautschichten fördern.

Unser Geheimtipp: Anti-Aging-Pflege mit Hyaluron

Hast du schon mal von Hyaluron gehört? Der körpereigene Wirkstoff ist ein natürliches Füllelement unserer Haut. Gekonnt stützt und pusht er sie auf. Umso frischer und rosiger wirkt unser Teint.

Nur leider müssen wir uns im Alter zunehmend von dem Jungmacher verabschieden. Jahr für Jahr kommt uns ein klein wenig mehr Hyaluron abhanden. Kein Wunder, dass unsere Haut im Alter immer müder, lebloser und schlaffer aussieht. Doch das muss nicht sein. Zum Glück können wir unsere erschöpften Hyaluronspeicher mühelos wieder auffüllen. Alles, was wir dazu brauchen, sind hochwertige Pflegeprodukte mit Hyaluron – ganz egal, ob Tagescreme, Serum oder Augenpflege.

Das Pflegegeheimnis von Anti-Aging-Produkten mit Hyaluron: Sie binden grosse Mengen an Feuchtigkeit und plustern damit die Haut von innen auf. Sogleich macht sie einen sichtbar lebendigeren und jüngeren Eindruck.

Und das Beste: Unsere Haut verträgt die Feuchtigkeitspflege mit Hyaluron ganz ausgezeichnet. Schliesslich handelt es sich hierbei um einen körpereigenen Wirkstoff, mit dem unser Organismus bestens vertraut ist. Umso seltener treten allergische Reaktionen auf.

Anti-Aging - Was kann ich noch tun?

Wir haben grosses Glück: Mit der richtigen Hautpflege und einem ausgewogenen Lebensstil können wir den Zeichen der Zeit trotzen. Hier sind unsere besten Tipps und Tricks für ein effektives Anti-Aging:

  • saubere Sache: Reinige deine Haut mindestens zweimal täglich mit lauwarmem Wasser und einer milden Waschlotion – am besten morgens und abends.
  • Qualität hat ihren Preis: Verwendet qualitativ hochwertige Produkte – von der Tagescreme bis hin zur Augencreme.
  • Der Feinschliff: Einmal alle zwei Wochen wird es Zeit für ein Peeling, aber bitte ein mildes Peeling. Sanft schaben die feinen Schleifpartikel die abgestorbenen Hautzellen ab und machen Platz für eine jugendlich-frische, glatte Haut.
  • Finger weg: Fasse dir seltener mit den Fingern ins Gesicht. Denn leider sind unsere Hände echte Keim- und Bakterienschleudern.
  • No Make-up-Days: Lege ab und zu eine Make-up-Pause ein. Denn Concealer, Puder, Foundation & Co. verstopfen schnell die Poren. So sind Pickel, Mitesser und Fältchen oft nur eine Frage der Zeit.
  • Make-up-Utensilien sauber halten: Nicht nur unsere Hände, auch unsere Make-up-Utensilien sind ein Paradies für Schmutz, Keime und Bakterien. Mit Vergnügen sammeln sie sich in Pinseln und Schwämmchen. Eine regelmässige Reinigung ist daher unverzichtbar. Wasche die benutzten Utensilien gründlich mit lauwarmem Wasser ab und lasse sie an der Luft trocknen.
  • Hydratisiere dich: Mit 2 bis 3 Litern Flüssigkeit pro Tag bist du auf einem guten Weg.
  • Bemühe dich um eine gesunde und ausgewogene Ernährung: Frisches Obst & Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Leinsamen und Vollkornprodukte sind eine Wohltat für deinen Teint.
  • Weniger ist mehr: Geniesse Nikotin und Alkohol nur in Massen.
  • Mitgedacht: Schütze dich vor schädlichen Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung. Ohne Kopfbedeckung und Sonnenschutz solltest du die Sonne erst gar nicht auf deine Haut loslassen.
  • Stress ist keine Lösung: Entspanne dich regelmässig beim Yoga, Pilates, Meditieren, Spazierengehen oder Lesen. Denn je niedriger dein Stresspegel, desto reiner und lebendiger dein Teint.
  • Gönn dir einen natürlichen Boost:
    Du willst dir zusätzlich etwas Gutes in Form einer Hautbehandlung tun? Probier's mal mit einem Medical Needling! Ähnlich wie beim weitverbreiteten Microneedling wird der Haut durch eine feine Nadel saubere Verletzungen zugefügt, welche den Regenerationsprozess der Haut anregen. Dies stimuliert wiederum die Kollagenproduktion und vermindert so die Anzeichen der Alterung. Während das Microneedling nur sehr oberflächlich wirkt, erreicht das Medical Needling die tieferen Hautschichten und zaubert dir so eine langanhaltende, jugendliche Frische ins Gesicht. Erfahre hier alles Wissenswerte zur Behandlung.

No-Gos in der Hautpflege: So treibst du den Alterungsprozess voran

Was will unsere Haut eigentlich? Schwer zu sagen, oft deuten wir ihre Zeichen falsch und geben ihr genau das, was sie nicht will.

Was unsere Haut ganz und gar nicht gebrauchen kann, ist zu viel Make-up. Bombardieren wir sie beinahe täglich mit Kosmetika, rebelliert sie irgendwann. Die Folge: Die Poren vergrössern sich. Warum? Die Schmink-Rückstände sammeln sich in den Poren und verstopfen sie. Jetzt können die Talgdrüsen nicht mehr richtig arbeiten. Und je schleppender sie ihre Pflichten verrichten, desto schneller bahnen sich Pickel, Mitesser und Fältchen an. Ist es uns das wirklich wert?

Abschminken vergessen

Vergessen wir abends zu oft das Abschminken, können wir uns reine und glatte Haut bald abschminken. Denn selbst nach einem langen, stressigen Tag ist die Kosmetik immer noch nicht komplett von unserem Gesicht verschwunden. Es sind immer noch Make-up-Reste vorhanden. Und waschen wir diese nicht sorgfältig ab, setzen sie sich in unseren Poren fest.

Sonnenbaden ohne Schutz

Die Sonne lacht vom Himmel. Da können wir natürlich nicht widerstehen. Ruck-zuck arbeiten wir im Liegestuhl an unserer Bräune. Zu dumm nur, dass wir keinen Sonnenschutz eingepackt haben. Doch das Bisschen wird uns unsere Haut doch sicher verzeihen.

Leider nein, so grosszügig ist unsere Haut nicht. Sonnenbaden ohne Schutz nimmt sie uns ziemlich übel. Denn die starke UV-Strahlung stellt sie vor grosse Herausforderungen. Verständlich, dass sie uns später für unsere Nachlässigkeit mit ersten Fältchen bestraft.

Keine Augencreme benutzen

Schon gehört? Die ersten Fältchen bilden sich meist in der Augenpartie. Der Grund: Hier ist die Haut besonders dünn und empfindlich. Doch keine Sorge: Ein paar Lachfalten sind keine Schande. Im Gegenteil: Sie machen uns sympathisch.

Anders sieht es bei tiefen Furchen aus. Schnell machen sie einen mürrischen Eindruck. Nicht ohne Grund empfehlen erfahrene Dermatologen Augencreme. Ab Mitte 20, wenn die Haut langsam an Spannkraft einbüsst, ist der cremige Beauty-Helfer unverzichtbar.

Kleiner Tipp: Eine Augencreme mit Vitamin C wirkt Wunder. Sie versorgt die Haut nicht nur mit frischem Kollagen, sondern lässt auch noch dunkle Augenringe verschwinden.

Apropos Vitamin C: Das Multitalent hilft auch noch gegen Pigmentflecken. Sanft nimmt sie den dunklen Stellen ihre Intensität und schon treten sie in den Hintergrund. Grossartig, was wollen wir mehr?

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